Via Romea
Weg der Begegnungen

Von seiner Reise im Jahre 1236 nach Rom hinterließ Abt Albert von Stadt in seinen Reiseaufzeichnungen eine detaillierte Wegbeschreibung. Auf Grund seines "Stader Itinerars" können wir heute die Route wieder begehen und in seine Fußstapfen treten.

Sein Weg führte auch durch Wietzendorf, wodurch auch heute wieder Pilger auf ihrem Weg Rast in Wietzendorf machen. 

Wir starten die Etappe an der Lutherkirche Ecke "Lüneburger Straße" / "Birkenstraße" , folgen der Birkenstraße, dann links in die "Reinickendorfer Straße" bis zur "Heidlandstraße" , rechts zur Straße "Trift". Wir folgen der Straße "Trift" zum Bahndamm, gehen unter dem Bahndamm hindurch auf der Straße "Weidedamm" , zu einem weiteren Bahndamm, an dem wir links entlang in den Wald gehen. Wir bleiben an der Bahnlinie, unterqueren und überqueren sie aber dreimal: erst am Fluss "Große Aue" , dann am Bahnübergang "Tiegen" (zwischen den Häusern rechts), und zuletzt am "Abelbecker Weg" .

Der "Abelbecker Weg" führt von den Orten Tiegen und Haber zum Gehöft Abelbeck hinter der Autobahn A7. Unser Weg führt entlang und durch den Wald zu Brücke über die Autobahn A7 zur Panzerringstraße des NATO-Truppenübungsplatzes Munster. Wir folgen der Panzerringstraße links und folgen dem Weg mit der Ausschilderung "Heidschnuckenweg".

Im Wald, kurz vor Ende des Waldes, geht rechts der Weg von der Panzerringstraße ab. Wir gehen lange durch Wald und entlang des Waldes, über den Fluss Wietze, auf die Höhe "Königsberg" zu, über den Königsberg hinweg, durch einen Weiler gerade auf Wietzendorf zu. Vor Wietzendorf (vor dem Südsee-Camp) geht es rechts in den Weg zum Wald, in den Wald hinein; wir umgehen den Südsee-Camp (www.suedsee-camp.de, Tel.: 05196/ 980116) im Wald und gelangen zur befahrenen Kreisstraße "K41". Wir überqueren die Landstraße (Obacht!) und folgen dem Weg "Hohes Feld" nach Wietzendorf hinein. Von der "Hohes Feld" biegen wir rechts ab in die Straße "Über der Brücke" mit dem Heimatmuseum ("Heimathaus Peetshof") und Touristinformation (Tel.: 05196/ 2190).

Wietzendorf ist für das Jahr 1053 das erste Mal überliefert; der Ort unterstand bis 1231 der Kirche von Bergen; die Wietzendorfer unterstanden auch der weltlichen Verwaltung (Vogtei) von Bergen. Erst 1859 wechselte Wietzendorf vom Amt Bergen zum Amt Soltau.

1530 wurde die Reformation eingeführt; 1545 entstand der Kirchturm aus Holz, der heute noch steht. 1874 wurde an Stelle der alten Kirche eine neue gebaut.

Während des Zweiten Weltkrieges bestanden Lager für Kriegsgefangene;  1995 erinnerte im "Heimathaus Peetshof" die Ausstellung "50 Jahre nach Kriegsende" an die über 16.000 sowjetischen Kriegsgefangenen, die im Lager Wietzendorf umkamen; ihnen zu Ehren wurde ein Gedenkstein auf dem alten Friedhof errichtet. 1996 wurde die Renatuierung der Flüsse Wietze und Aue sowie die Dorferneuerung abgeschlossen; Wietzendorf erhielt sein neues Gesicht. Wietzendorf, der staatlich erkannte Erholungsort, liegt mit seiner St. Jakobi-Kirche sei einigen Jahren auch am Jakobusweg, den wir bis Bergen-Wohlde begleiten.

Start an der St. Jakobi-Kirche (Ecke "Hauptstraße" / "Kampstraße"), folgen der "Kampstraße", über die Bahnschienen, aus dem Ort heraus. An dem Waldstück links zum Wietzendorfer Moor. Am Ende links an der Querstraße, dann gleich wieder rechts  (um das Wäldchen herum). Wir überqueren die Bahnschienen, rechts, auf dem asphaltierten Feldweg entlang der Bahnschienen nach Becklingen.

Vor Becklingen treffen wir auf die Autostraße, rechts, in Richtung des Ortes, vor den Bahnschienen links. Dann links der Schienen, aus dem Wald heraus, wieder links. Nach dem Waldrand noch etwas weiter durch das Feld, dann rechts, durch das Feld zum Gehöft "Klein Berlin". Bei dem Gehöft beginnt ein asphaltierter Feldweg, der zur Bahnlinie und nach Wardböhmen führt.

In Wardböhmen folgen wir den Straßen "Steinkamp" , "Alte Dorfstraße" , "Dageförder Weg". Der "Dageförder Weg" führt wieder über die Bahn und am Ende gehen wir an der Kreuzung rechts (in den Wald).

Im Wald geht es über den Fluss Meiße, dann nach der Brücke links, entlang einer Allee zum Weiler Dageförde. In Dageförde gehen wir rechts mitten durch den kleinen Ort, über die Landstraße hinweg (Obacht!), geradeaus, auf asphaltiertem Feldweg bis hoch zur Kreuzung ("Bleckmarberg"); an der Kreuzung der Feldwege geht es links und bei der nächsten Gelegenheit rechts, dann immer geradeaus auf den Ort Hagen zu.

In Hagen gehen wir durch das alte Dorf, bis zur Querstraße, dann links und gleich wieder rechts: Dieser Weg führt uns nach Bergen.

In Bergen die Straße " Am Weinberg" bis zur Kreuzung mit der Bundesstraße 3 ("Harburger Straße"), links, zur Kreuzung "Deichend" (Rathaus) und "Am Friedensplatz" mit St. Lambertikirche und Heimatmuseum ("Römstedthaus").